![]() | Kein Alltag, keine Beziehung Erstellt am 25.01.2010 In den kurzen und wenigen Augenblicken, die mein Sohn und ich zusammen erleben, läuft immer etwas. Es ist ein Ausnahmezustand für uns beide. Alltag gibt es nicht. Auch wenn Glück durch Höhe ausgleicht, was ihm an Länge fehlt, bleibt uns ohne Alltag eine Alltagsbeziehung verwehrt. Wir haben keine Zeit für die kleinen Dinge des Lebens, wie eine Gutenachtgeschichte oder einen Trost gegen Zahnschmerzen. Ich weiss nicht, wann mein Sohn schläft, was er zum Essen mag oder nicht. Ich war nicht dabei, als er zu sprechen begann oder den ersten Schritt machte. Ich bleibe Vater im Herzen, aber Besucher meines Sohnes. |
| brun17 |
![]() | Prozessdauer von 5 Jahren oder mehr....... Erstellt am 06.04.2010 Eine Prozessdauer von 5 Jahren oder mehr....Mein Erlebnisbericht zum Thema Trennung/Scheidung, den ich in der Männerzeitung, Ausgabe 3 vom September 2009 mit dem Titel: sie ist weg , veröffentlichen konnte. http://www.maennerzeitung.ch/zeitungen_archiv.php (*Namen wurden geändert) Mein Name ist *(Hans), ich lebe zur Zeit gerichtlich getrennt von meiner Frau und unseren beiden Buben *Stefan(11) und *Manuel(8). Wir fühlten uns als eine normale und glückliche Familie als wir im Jahr 2006 unseren Traum vom eigenen Haus verwirklichten. Ich hatte allerdings zu dieser Zeit mit Nachwirkungen eines Arbeitsunfalls zu kämpfen, der schon einige Jahre zurück lag und war gesundheitlich und mental nicht sehr stabil. Da kam es beim Einrichten unseres neuen Hauses kam es wegen eines banalen Radioantennenkabels zu einem Streit zwischen meiner Frau und mir. «Nicht einmal in der eigenen Hütte kannst du tun und lassen, was du willst!» schoss es mir durch den Kopf. Das war der Anfang eines grossen Konfliktes. Ich zog mich, wie so häufig, aus dem Konflikt zurück und verfiel in eisernes Schweigen. Loslassen konnte ich die Gedanken aber nicht. Es ging mir zunehmend schlechter, so sehr, dass ich meiner Frau gegenüber sogar Suizidgedanken aussprach. Für mich war das ein Hilfeschrei, denn ich hatte zu keiner Zeit vor, mir selbst etwas anzutun. Um etwas Abstand von allem zu gewinnen, trat ich freiwillig in eine Klinik ein. Mit dem alten Klischee einer «Psychi» im Hinterkopf, ging es mir dort jedoch nicht wirklich besser, doch meine Frau, stellte klar: Wenn Du jetzt nicht eine bestimmte Zeit hier bleibst, sehe ich keine Chance mehr für unsere Beziehung! Diese Worte waren der Auslöser, dass ich zu resignieren begann. Die Bereitschaft von beiden Seiten, bei einem Ehetherapeuten einen Termin wahrzunehmen, gab jedoch wieder Hoffnung. Aber dann bekam ich von dieser Stelle einen Anruf. Der vereinbarte Termin werde nicht stattfinden. Man hatte meiner Frau empfohlen, direkt beim Gericht Eheschutzmassnahmen zu beantragen. Mir blieb der Mund vor Unverständnis weit offen. Ich möchte hier noch anfügen, dass es während der ganzen Ehezeit nie zu einer Gewaltanwendung gegen meine Frau, geschweige gegen unsere Kinder kam. Jetzt war es also soweit, dass diese Ehe keine Chance mehr bekommen sollte In der Trennungsverfügung gegen Ende 2007 wurde das neue Haus der Frau mit den Kindern zugesprochen, ich wurde zur Alimentenzahlung verdonnert, mir wurde ein begleitetes Besuchsrecht auferlegt, dessen genauen Grund ich bis heute nicht kenne. Ich nehme an dass meine Suizidgedanken bei Gerichten und Behörden gleich in Gewaltbereitschaft umgeformt wurden. Zudem wurde für die Kinder ein Beistand ernannt. Mit Unterstützung von Anwälten begann die Auseinandersetzung um die Scheidungsbestimmungen und ums Besuchsrecht, die bis heute andauert. Nach langen eineinhalb Jahren konnte ich meine Kinder erstmals am 13. Juli 2008 im begleiteten Besuchstreff in Uster wieder sehen. Ich hatte Angst, von den Kindern abgewiesen zu werden, zum Glück unbegründet. Ich verbracht eine kurze, aber umso glücklichere Zeit mit unseren Kindern, in der ich ihnen mit Liebe und Respekt als Vater begegnen durfte. Ende September 08 benachrichtigte mich der Beistand der Kinder, dass im November mein begleitetes Besuchsrecht wegen Überbelegung in Uster, nicht stattfinde. Vom Monat Oktober wurde gar nicht geredet, mein Besuchsrecht fiel einfach ins Wasser! Es wurde keine Alternative angeboten, ich konnte also meine Kinder frühestens wieder im Dezember 08 sehen. Dieses Vorgehen kränkte mich so sehr, dass ich beschloss, meiner Frau per Mail eine Alternative vorzuschlagen, damit ich unsre Kinder trotzdem sehen kann. «Ich habe die Kinder gefragt, sie wollen beide nicht», war die kurze, knappe Antwort. Seither schirmt meine Frau unsere Kinder regelrecht vor mir ab. Briefe und Mails gibt sie nicht weiter. Ich möchte wissen, wie es den Kindern geht, wie es in der Schule läuft und viele mehr. Ich möchte für unsere Kinder einfach als Vater da sein! Das Telefon wäre mein einziges Mittel um mit den Kindern in direkten Kontakt zu treten, doch auch da ist Vorsicht geboten: Meine Frau hat mich kurz nach der Trennung wegen Telefonbelästigung angeklagt. Diese Klage wurde inzwischen sistiert. Ich komme trotz grosser Anstrengung an unsere Kinder einfach nicht heran, und das schmerzt sehr, macht mich unendlich traurig und bringt mich fast zur Verzweiflung! Kurz nach der Trennung bin ich in ein tiefes Loch gefallen und schämte mich nicht, mich an einen Psychologen zu wenden. Die Arbeit mit ihm dauert bis heute an, wenn auch nicht mehr so intensiv wie am Anfang. Durch den Therapeuten bin ich auch in einer Männergruppe aktiv geworden, die sehr förderlich ist, um meine Zukunft neu anzugehen. Da aus der Scheidungsverhandlung Anfangs April 09 und der Verhandlung für vorsorgliche Massnahmen bezüglich Besuchsrecht von Anfang Juni 09 kein Entscheid hervorging, sind ich und mein Anwalt gezwungen, für mein Recht weiter zu kämpfen. Mein Anwalt hat mir mitgeteilt, dass ich mich auf eine gesamte Prozessdauer von 5 oder noch mehreren Jahren einstellen solle. Jetzt gilt es von meiner Seite her, die Geduld nicht zu verlieren und weiter die Beharrlichkeit aufzubringen um zu meinem Ziel zu kommen; nämlich ein ganz normales Besuchsrecht zu erreichen, wie es jeder geschiedene Vater auch hat. Ich wünsche mir sehr, dass sie zur Einsicht kommt, und wir in Zukunft als getrennte Ehe-Leute, jedoch als verantwortungsvolle Eltern ein Team bilden, zum Wohle unserer Kinder. Sie schildern das Auseinandergehen Ihrer Ehe als Bruch, der Sie regelrecht überrumpelte – gab es keine Vorzeichen? Anfänglich kam es mir wirklich vor wie ein Bruch aus heiterem Himmel, da ich bis kurz vor der Trennung den Eindruck hatte, eine glückliche Beziehung zu leben. Als ich jedoch nach der Trennung mit Hilfe meines Therapeuten zurückblickte, erkannte ich Situationen, die ich vorher nicht gesehen hatte und die schon damals zu einer Distanzierung in unserer Ehe führten. Gab es ein Gutachten oder etwas in diese Richtung, die eine Tendenz zum erweiterten Suizid oder zur Gewaltanwendung nahe legte? Ein Gutachten in dieser Richtung habe ich nie gesehen. Deshalb habe ich auch das ungute Gefühl, dass die Mutter, welche die Kinder beherbergt, im Umgang mit dem Gericht anscheinend mehr Rechte hat und meine Situation als Vater der Kinder vom Gericht weder angeschaut noch analysiert wird. Das Gericht will einen Fehlentscheid nicht verantworten und ich vermute, dass deshalb auf ähnliche vorhergehende Gerichtsentscheide zurückgegriffen wird und ich damit bestraft werde, dass ich in den gleichen ‚Topf’ geworfen werde, ohne dass meine Situation je genauer angeschaut wurde. An Ihrer Geschichte fällt auf, dass Sie kaum in die Entscheide über die zukünftige Gestaltung Ihres Familienlebens einbezogen wurden. Gab es keine Einladungen zu Gesprächen, wo Sie Ihre Sicht der Dinge darlegen konnten? Durch meine Art und die damals nicht vorhandene Selbstsicherheit hatte ich grosse Mühe, meine eigenen Gefühle und meine allgemeinen Ziele mitzuteilen. Um einer Aussprache auszuweichen, reagierte ich darum immer mit Rückzug und mit den Worten: Lass mich in Ruhe, ich komme dann schon wieder, wenn es Zeit ist. Meine Frau bohrte mit Fragen nur so an mir herum und wollte mich zum Reden bringen, doch ich blieb stumm, und dies verärgerte sie noch mehr. Mit Hilfe meines Psychologen habe ich inzwischen mit meinem Problem grosse Fortschritte gemacht. Doch jetzt, wo ich bereit bin, reinen Tisch zu machen und zu reden, lehnt meine Ex-Frau unverständlicherweise jegliches Gespräch ab.
NB: Besuchen sie meine Internetseite http://kellini.jimdo.com/, wo ich ihnen mein kreatives Hobby vorstelle, das mir bei meiner Prozessverarbeitung schon über manches hinweg-geholfen hat. |
| kellini |
![]() | Mit Betrug Steueramt, Rufmord, Zwangspsychiatrisierung und 80 Tagen Gefängnis aus dem Verkehr gezogen Erstellt am 15.06.2010 Ich lebe zur Zeit wie ein Jude während Hitlers Regentschaft. Anstatt nach dem Leben trachtet man - Behörde - nach meiner Ehre, meinem Geld, meinem Job, meiner Gesundheit usw. Dabei geht es immer nur um das Eine: Hermetische Abriegelung von Kindern und Vater. Gegenwärtig bin ich etwas behindert - Schulteroperation. Daher hinterlasse ich einen Link, der ausführlich dokumentiert, wie man als Vater in der Schweiz politisch verfolgt wird: http://www.rutz-filz.ch/include.php?path=content&type=1&contentid=137 Ich bürge dafür, dass alle Details dieser unglaublichen Geschichte der vollen Wahrheit entsprechen - Sie dürfen es gerne nachprüfen. Sie dürfen meine Geschichte gerne gebrauchen, solange nicht verändert und der Urheber und dessen Webseite genannt werden. So etwas darf nie wieder vorkommen! Gruss Josef Rutz aus Neuhausen am Rheinfall |
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